| HISTORIE | Eingemeindung | Vereine | Industrie | Persönlichkeiten | Politiker | Unternehmen | Forts | |
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Historischer Abriss |
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50 |
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285 Martyrium der Thebäischen Legion unter dem Hl. Gereon mit 318 Soldaten in Ehrenfeld (Nähe Mechternkirche)
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941 Erste geschichtliche Erwähnung von Bocklemünd |
| 1227 Erste geschichtliche Erwähnung vom Hof Subbelrath |
1372 Erste geschichtliche Erwähnung eines Cäcilien- bzw. Dohmenhofes in Mengenich. |
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1400 Erste geschichtliche Erwähnung der Kapelle St. Margareta in Ossendorf |
| 1666 Bau der Rochuskapelle in Bickendorf
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1815 Das katholische Rheinland fällt an die protestantische Großmacht Preußen als preußische Rheinprovinz, deren Hauptstadt jedoch Koblenz wird. |
1816 Erste preußische Volkszählung: 618 Menschen sind im Gebiet des heutigen Stadtbezirkes Ehrenfeld wohnhaft |
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1837 |
1842 König Friedrich Wilhelm IV. legt den Kaiser Wilhelm I. feierlich eingeweiht. Grundstein zum Weiterbau des Kölner Domes. Der fertige Dom wird 1880 Kaiser Wilhelm I eingeweiht. |
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1845 Anstoß zur Gründung einer Siedlung vor dem Ehrentore durch den Kölner Antiquitar Kreuter und Initiative von Wilhelm Wahlen (Bild links) |
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1845 Erste Fabrikniederlassung (Tapetenfabrik) durch Philipp Hoffmann in der Philippstraße |
1853 Einweihung der Kirche St. Johannes vor dem lateinischen Tore in Bocklemünd |
1863 Einweihung der St.-Marien-Kapelle am Ehrenfelder Marktplatz und Eröffnung der daneben liegenden ersten katholischen Volksschule in der Geisselstraße |
| 1863 Eröffnung der Eisenbahn-Güterstation Ehrenfeld |
1864 Gründung der Ehrenfelder Glashütte |
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1866 Gründung einer Niederlassung der „Armen Schwestern vom hl. Franziskus“ und Bau einer Kapelle in der Stammstraße |
| 1867 Zusammenfassung der Ortschaften Ehrenfeld und Subbelrath zu einer Gemeinde „Ehrenfeld“ (bis dahin: Bürgermeisterei Müngersdorf) |
1871 Besiedlung von Neu-Ehrenfeld mit Bau der Ottostraße |
1873 Einweihung der St. Josef-Kirche in Ehrenfeld |
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1875 Ehrenfeld wird zur Stadt erhoben (Bild rechts : Bürgermeister Jesse mit Ratsmitgliedern in 1884)
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1879 Ehrenfeld erhält die Rheinische Städte-Ordnung
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1880 Fertigstellung des Ehrenfelder Rathauses an der Venloer Straße
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| 1881 Ehrenfeld erhält die Genehmigung zur Führung eines eigenen Stadtwappens |
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1881 Sprengung der mittelalterlichen Stadtmauer. Die Industrialisierung führt zu einem Kranz von industriell geprägten Vororten um Köln herum, speziell Ehrenfeld. |
1882 Gründung der Helios-Elektricitäts-AG |
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1884 Kaiser Wilhelm I. besucht Ehrenfeld und das Fort Bocklemünd |
1888 Im „Drei-Kaiser-Jahr“ werden die Stadt Ehrenfeld und die Ortschaften Bickendorf, Bocklemünd, Mengenich und Ossendorf in die Stadt Köln eingemeindet |
1888 Eröffnung des St.-Franziskus-Hospitals |
| 1902 Eröffnung der ersten Elektrischen Straßenbahn von Köln nach Ehrenfeld |
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1905 Die Volksschulen Lindenbornstraße (getrennt für Jungen und Mädchen) werden fertiggestellt
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1906 Einweihung des Schiller-Gymnasiums (Ecke Barthelstraße / Piusstraße) |
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1908 Eröffnung des jüdischen Krankenhauses Ottostraße. Bau des Neptunbades. |
1914 Bau von Großsiedlungen in Bickendorf |
1917 Eröffnung des Westfriedhofes |
| 1917 Konrad Adenauer wird auf 12 Jahre zum Kölner Oberbürgermeister gewählt. Er drückt der Stadt durch vielfältige Aktivitäten seinen Stempel auf (z.B. Grüngürtel) |
1923 Eröffnung der Messe in Deutz 1924, Niederlassung der Fordwerke 1930 (Bild links: Adenauer bei der Grundsteinlegung) |
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1923 Erste Nutzung der Eisenbahngleise in Ehrenfeld |
| 1924 Gründung der Bürgervereinigung Köln-Ossendorf
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1926 Ende der Besetzung des Rheinlands durch britische Truppen als Folge des Ersten Weltkrieg (Bild rechts: Eröffnung der Rheinlandhalle am 10.Oktober 1928)
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1932 Trotz kulturellen, sportlichen und wirtschaftlichen Aufschwung haben die Vororte in Ehrenfeld ständig mit Armut, hoher Arbeitslosigkeit und Wohnungsnot zu kämpfen. |
| 1932 Beginn der Bebauung Vogelsang |
1938 Zerstörung der jüdischen Synagoge in der Körnerstraße (Kristallnacht) |
1940 bis 1944 Zerstörung des Stadtbezirkes durch 55 Fliegerangriffe |
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| 1943 Das Ehrenfelder Rathaus wird durch Fliegerbomben getroffen (1956 abgetragen) |
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1945 Amerikanische Truppen marschieren am 6. März auf der Venloer Straße nach Köln ein. |
1948 Erster Wochenmarkt auf dem Neptunplatz |
| 1949 Erste Vogelsanger Kirmes mit Kappesrollen |
1954 Gründung der Bürgervereinigung Köln-Ehrenfeld (1. Vorsitzender wird Hans Wild) |
1954
Karneval: erster Dienstagszug mit rund 4.000 Schulkindern |
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1957 Gründung des „Ehrenfelder Wochenspiegels“ in der Klarastraße (Eheleute Rehm) |
1962 Bezug des Fabrik- und Verwaltungsgebäude „4711“ zwischen Venloer Straße und Vogelsanger Straße |
1965 Erste Proklamation eines Kölner Kinderdreigestirns mit Volksfest auf dem Neptunplatz |
| 1965 Beginn des Baues der Großsiedlung um das „Görlinger Zentrum“ |
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1968 Fertigstellung der Justizvollzugsanstalt (JVA) in Ossendorf |
1971 Einweihung des Ehrenfelder Kolpinghauses (600 Plätze) |
| 1975 Gründung des Stadtbezirks Ehrenfeld mit den Stadtteilen: Bickendorf, Bocklemünd-Mengenich, Ehrenfeld, Neu-Ehrenfeld, Ossendorf, Vogelsang. Erster Bezirksvorsteher wird Leo Amann. |
1980 Papst Johannes Paul II in Köln, 15.11, 10 Uhr: Eucharistiefeier Butzweilerhof |
1977 Eröffnung der Bezirksverwaltungsstelle an der Venloer Straße. Erster Amtsleiter: Alfred Becker |
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| 1981 Wahl von Franz-Leo Wirtz zum Bezirksvorsteher Ehrenfeld
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1983 Beginn des U-Bahn-Baues auf der Venloer Straße
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1983 Grundsteinlegung für das Ehrenfelder Bezirksrathaus an der Venloer Straße
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Fort IV entstand zwischen 1873 und 1875. Es war Teil eines etwa 42 km langen Befestigungsrings um Köln, zu dem neben 12 großen Forts auch 23 kleinere Zwischenwerke, gehörten. Dieser Ring um Köln diente zum Schutz vor Belagerungsschützen mit immer größer werdender Reichweite. Der gesamte Festigungsring wurde 1880 fertiggestellt, galt aber schon von Beginn an als veraltet, da mittlerweile Granaten zum Einsatz kamen, vor denen die Forts keinen Schutz bieten konnten. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Fort - wie alle Befestigungsanlagen in Deutschland - aufgrund des Versailler Vertrags geschleift. Lediglich die zur Stadt hin gelegene Kehlkaserne blieb stehen und wurde fortan durch den Postsportverein Köln genutzt. Große Teile des Gebäudebestandes wurden zugeschüttet und zeichnen sich heute noch als Erdhügel in der umgebenden Topographie ab. Konrad Adenauer, dem damaligen Bürgermeister von Köln ist es zu verdanken, dass noch einige Gebäude erhalten sind und und die Festungsringe in Grüngürtel umgewandelt wurden. |